S3000 bei Schawk Vreden: Neuartiger 3D-Laser mit hohem Wirkungsgrad

Laserperformance auf neuem Niveau

Vorteile der hochauflösenden Direktgravur jetzt auch für große Druckbreiten.

 

Gemeinsam mit Schawk Vreden hat Hell Gravure Systems das Konzept für den PremiumSetter S3000 entwickelt und bis zur Marktreife geführt. Mit dieser jüngsten Entwicklung in der Direktlasertechnologie für Flexodruckformen ist nun ganz offensichtlich ein Durchbruch gelungen.

 

„Bereits seit September 2015 ist unser Team am Standort Vreden an der Weiterentwicklung des neuen 3D-Lasers von Hell beteiligt“, erklärt Geschäftsführer Ferat Sarac. „Wir haben die Maschine getestet und optimiert, woraufhin die technische Umsetzung bei Hell erfolgte. Gemeinsam haben wir so den neuartigen 3D-Laser marktreif gemacht.“

 

Im S3000 kommt eine neue Faserlaser-Technologie zum Einsatz, mit der eine hochauflösende 3D-Direktgravur realisiert wird: In einem einstufigen Prozess werden die Daten für das Druckprojekt als digitale Basisdaten gesendet, in der Reproduktion bearbeitet und auf die Druckanwendung adaptiert. Mittels 3D-RIP werden die Bildinformationen in die Rastergeometrie überführt und in ein definiertes, dreidimensionales Relief umgewandelt. Abhängig von Drucksubstrat und -maschine, können Höhen und Tiefen dabei individuell gestaltet werden. Mit einer Detailwiedergabe von bis zu 5080dpi wird die HD-Auflösung im Endergebnis verdoppelt.

 

Der S3000 ist eine kompakte, mit zwei Laserwagen bestückte Lasermaschine. Pro Laserwagen sind zwei Faserlaser mit je 600 Watt konfiguriert. Diese werden per Linearmotor angetrieben, so dass die Gravur nach dem Twain-Prinzip erfolgt.

Laut Aussage von Shawk verkürzt der S3000 die Laufzeit im Vergleich zu marktüblichen Laseranlagen auf ein Drittel.

In diesem Verfahren werden zwei separat agierende Optikköpfe eingesetzt, die sich über die Zylinderbreite das Format bzw. die im Format angeordneten Motive aufteilen. Die Bedienung der Anlage erfolgt über ein Touchdisplay, wobei die 3D-Punktgestaltung im Laser als Voreinstellung gespeichert werden kann. „Das Gerät verfügt über einen sehr hohen Wirkungsgrad und überdurchschnittliche Strahlqualität mit großem Tiefenschärfebereich“, sagt Sarac.

 

Nach Angaben von Schawk gelingt es mit dem 3D-Laser, Druckformen mit einer Länge von drei Metern in einer Laufzeit von 2,5 Stunden zu bearbeiten.

 

Weitere Informationen: https://www.premiumflexo.de